Nun haben wir Luis Schwester also auch von der Grundschule hier im Dorf runter genommen. Sie geht jetzt zwei Orte weiter in die Schule. Wir haben ja nun schon bald alle Grundschulen hier im Umkreis besichtigt, und die Grundschule M. erschien uns als die beste für unsere Tochter. Soeben das Gütesiegel für individuelle Förderung erhalten und eine Direktorin, für die begabungsfördernder Unterricht nicht nur leere Floskel ist.
Unserer Tochter gefällt es super. Ihre Oma ist immer wieder erstaunt, mit welcher Selbstverständlichkeit dieses Kind die Schule wechselt. “Ach, Oma, an der alten Schule hättest du es auch nicht ausgehalten.”, gibt sie dann als Antwort.
Zwei Wochen sind nun vergangen und das Kind ist super in der neuen Schule aufgenommen worden. Erste Freundschaften sind geknüpft, die Klassenlehrerin genießt großes Vertrauen und schon bald will unsere Tochter ihr erstes Pausenreferat halten.
Und plötzlich ist Ruhe. Zwei Kinder, zwei Schulwechsel. Jetzt läuft es. Ich hab schon zu viel hinter mir, als dass ich mich der Illusion hingeben würde, das bliebe immer so. Aber für den Moment lege ich mich zurück, die Füße hoch und sage: Ja, was sage ich denn? Für heute auf jeden Fall: Kinder, kommt, wir gehen ins Kino!
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